Wurzelunkraut
Mit dem Austrieb der Vegetation sprießen auch wieder die „unerwünschten Beikräuter“ - auch Unkraut genannt-, häufig noch vor den eigentlich gewünschten Kulturen. Wer das Unkraut möglichst früh bekämpft, stört dieses nachhaltig in seiner Entwicklung und erstickt somit viele Problematiken buchstäblich bereits im Keim. Wichtig ist dabei allerdings die Wahl der richtigen Bekämpfungsstrategie, denn: es gibt Unkräuter, die sich vorwiegend über die Wurzeln ausbreiten (z. B. Quecke, Giersch, Ackerwinde u.a.) und solche, bei denen dies über Samen erfolgt (Vogelmiere, Ehrenpreis, Löwenzahn u.a.). Versucht man ein Wurzelunkraut durch Bodenbearbeitung zu bekämpfen, treiben die kleingehackten Wurzelstücke erneut aus und das Unkraut sprießt noch dichter als zuvor. Es hilft also nur das sorgfältige und möglichst restlose Ausgraben oder ausstechen der Wurzeln. Alternativ können laufend alle oberirdischen grünen Pflanzenteile entfernt werden, sobald sich diese (wieder) zeigen und zwar so lange, bis die Pflanze „verhungert“. Letztere Bekämpfungsstrategie erfordert zwar einiges an Mühe ist aber vor allem in Bereichen, in denen das Unkraut bereits mit den Wurzeln der eigentlichen Kultur verwachsen ist bei entsprechender Ausdauer eine tatsächlich erfolgversprechende Methode.
