Saatbänder selbst herstellen

Für einige Gemüsesorten ist die Aussaat mit Saatbändern eine echte Erleichterung, sei es, um Samen und Vereinzelungsaufwand zu sparen wie z. B. bei Karotten, sei es um Pflanzabstände gleich von vorneherein richtig festzulegen wie z. B. bei Rettich oder Radieschen. Für verschiedene Kulturen sind Saatbänder im Handel erhältlich, sie lassen sich jedoch problemlos auch selbst anfertigen. Dazu aus WC-Papier etwa 3-4cm breite Streifen in der gewünschten Länge des Saatbands schneiden und der Länge nach falten. Die Faltung wieder öffnen und Mehlkleistertropfen in den gewünschten Pflanzabständen auf eine Hälfte des Streifens auftragen. Auf jeden Tropfen ein Samenkorn geben und den Papierstreifen wieder zusammenfalten. Bei großen Pflanzabständen einige zusätzliche Klebepunkte anbringen, damit das Saatband besser zusammenhält. Wichtig ist, daß der Mehlkleister nicht zu feucht angerührt wird, damit die Samen nicht anfangen zu keimen. Die Saatbänder auf der Heizung trocknen und – wichtig!- beschriften. Auch mit Kindern eine schöne Beschäftigung für verregnete Nachmittage. Zur Aussaat wird das komplette Band in der vorgegebenen Aussaattiefe ins Beet eingelegt, mit Erde zugedeckt, angegossen und fertig.

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