Himbeerpflege
Bei den aktuell trockenen Verhältnissen freuen sich die feuchtigkeitsliebenden Himbeeren über regelmäßige Wassergaben, denn für einen optimalen Ertrag ist die Sicherstellung einer gleichmäßigen Bodenfeuchte bis nach der Ernte unabdingbar. Der Wurzelbereich der Himbeeren sollte außerdem mit abgelagertem Kompost, Rindenmulch oder angetrocknetem Rasenschnitt gemulcht (=abgedeckt) werden, damit die empfindlichen Wurzeln nicht austrocknen. Mulchen mit holzigem Material bindet allerdings Stickstoff, so daß in diesem Fall etwas mineralischer Stickstoffdünger oder Hornmehl zugegeben werden sollte. Die Mulchschicht hilft auch dabei, Unterwuchs zu unterdrücken, der mit den Himbeerpflanzen um Nährstoffe und Wasser konkurriert. Beim Entfernen von bereits vorhandenem Unterwuchs ist darauf zu achten, daß die Wurzeln der Himbeeren möglichst nicht in Mitleidenschaft gezogen werden.
Die ersten Neutriebe der Himbeeren weisen oft mit dem bloßen Auge kaum erkennbare Frostschäden auf, die ihr weiteres Wachstum beeinträchtigen können. Diese Triebe daher zeitig im Jahr bodeneben entfernen und auf die im weiteren Jahresverlauf entstehenden neuen Ruten setzen.
In jedem Fall sollten sowohl die bereits vorhandenen als auch die neu wachsenden Himbeerruten an Rankhilfen sicher befestigt werden. Dabei dürfen die Ruten jedoch keine Scheuerstellen entwickeln, da diese ideale Eintrittspforten für Pilzkrankheiten darstellen. Zu lang wachsende Ruten können in der gewünschten Endhöhe auf eine kräftige Knospe angeschnitten werden.
